[ Brötchen aus der Muffinform ]

12 Brötchen zum Frühstück, duftend frisch und köstlich? Bitte sehr. Wenn ihr schon immer mal das ultimative Rezept für die besten Brötchen auf Planet Erde gesucht habt, dann seid ihr hier genau richtig. Und weil "nur" frische Brötchen jeder kann, kommen diese hier aus der Muffinform. Das macht sie dann so schön, äh formig. 

Zuck den Stift, schnapp das Papier und Aufgepasst! Für 12 Muffinbrötchen brauchst du: 


750g Mehl
375ml Wasser (warm)
45g Hefe
15g Salz
90g Butter
90g Zucker
2 Eier


Alle Zutaten kommen zusammen in eine Schüssel. Das sollte jeder auch am Morgen vor dem ersten Kaffee schaffen.  Und kneten. Viel kneten. Den Teig in 12 Kugeln aufteilen und in die bereits gefettete Muffinform legen. In jedes Loch ein Teigkügelchen.  20 min gehen lassen. (Wohin auch immer) und bei 180° Umluft ca. 45 min. im Ofen lassen. Ich habe den Teig während dem Backen immer mal wieder mit Milch bepinselt, damit er eine schöne Farbe bekommt.

Und nun die Masterfrage zum Frühstück: Ich schaffe nur 2 Spiegeleier, aber 4 Eier beim Rührei. Wenn ich sonst nur 1 Brötchen esse, wie viele Muffinbrötchen verputze ich?!

[ Malwettbewerb der Nido ]

"Musst du schon wieder eMail?" schallt die Marotte ihrem Papa, der wieder auf dem Weg von der Küche ins Home Office ist. "Du hast schon 3 Kaffee getrunken. Ich habe dich 3x gesehen!" 
Was arbeitet der Papa eigentlich, der immer zu Hause ist und ständig am Computer sitzt? 
"Dort kann man Spiele spielen und schöne Sachen gucken," weiss meine Marotte. "Bekommt Papa Geld fürs Spielen und Filme gucken? Wenn ich groß bin, mag ich auch eine Papa Arbeit haben."

Die Zeitschrift Nido startet einen Wettbewerb für die Kinder. Es soll der Beruf der Eltern gemalt werden. Klasse. "Da bekommt das Wort Berufsbild eine ganze neue Bedeutung." schreibt die Nido Redaktion. Das finde auch ich eine prima Idee. Schnell das Kind an den Tisch gelockt und malen lassen. Gerne, hätte meine Marotte dem Papa lieber noch ein Krönchen gemalt und auch ein Kleid. Statt dessen wurde es ein Handy in der Hand. "Hosen malen ist schwieriger. Lieber ein Schwingkleid mit Stickereien und Rüschen. Das malt sich leichter" sagt sie. Doch am Ende klappte das Berufsbild doch ganz gut, wie ich finde. 

"Und weisst du den nun, was Papa arbeitet?"
"Mein Papa sitzt am Computer und macht eMail und telefonieren." 



[ Mama, wie oft müssen wir noch schlafen? ]

Jetzt kommen wir der Sache doch langsam mal näher. Langsam, geht es mir schon die ganzen letzten Wochen. Es dauert irre lange, bis der Mann am Wochenende zu uns kommt. Es dauert viel zu lange, bis man alle Behörden besucht, alle Verträge, Abonnements und Mitgliedschaften gekündigt und alles neu in der Schweiz beantragt hat. Und es dauert viel zu lange, bis endlich der große Tag kommt. Noch 14 Tage. Nun streichen wir fleissig, jeden Abend einen Tag im Kalender rot durch. Knallrot!
Natürlich sind hier und da traurige Gesichter zu sehen. Tränen von Freunden zu trösten und Erklärungen immer wieder an der Tagesordnung. Warum so weit? Warum die Schweiz? Und wie seid ihr den überhaupt auf die Idee gekommen? 
Aber das alles ist eine andere Geschichte und die wird ein anderes mal erzählt. 

[ Tick Tack. Wir haben die Uhren schön ]

"Solange du keine Uhr lesen kannst, gibt es auch keine!" So lautet unsere Regel. Diese soll die Kinder auch motivieren die Uhr lesen zu lernen. Das es 7 Uhr 2x gibt und natürlich auch andere Zahlen, haben die Kinder langsam verstanden. Das Gefühl, dass eine halbe Stunde mal schnell und mal irre lang ist, auch. Doch so richtig klappt es mit dem Lesen noch nicht. Obwohl alle Zahlen bekannt und erkannt werden. Es fehlt allerdings auch die Übung bei uns. Wir haben in der Wohnung nur eine Uhr- digital! Das ist nichts für die Kinder. Doch, möchte man überhaupt, dass die Kinder so früh schon die Uhr lesen können!? Würden nicht einige Schummeleien verloren gehen?! 
Mir war es wichtig, zum Schulstart sollte die Uhr gelesen werden können. Doch nun hat meine Tochter noch 1 Jahr Zeit dafür. Bis dahin erfreuen wir uns mit den gehäkelten Uhren.